Seit ihrem Beginn im März 2000 verstehen sich die Veranstaltungen der «Literatur im Bodman-Haus» als Forum für die zeitgenössische Literatur: heraus aus der nur mittelbaren Begegnung des Lesers mit dem Buch hin zur Mitteilung; heraus aus den Regalen und vor die Augen und Ohren des Publikums. Nichts weniger als ein Treffpunkt für Schreibende und an Literatur Interessierte, ein Ort des Denkens, der Arbeit und des literarischen Diskurses.
Fernab von grossstädtischer Hektik prägen Lesungen, Gespräche mit und zwischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Schreibwerkstätten für Nachwuchsautorinnen und -autoren, Workshops, Seminare und Symposien zu Themen rund um die Literatur den Charakter des Hauses. Die Veranstaltungsreihe «Poeten übersetzten Poeten» zum Beispiel, die alternierend mit den «Frauenfelder Lyriktagen» stattfindet, hat im Bodman-Haus ebenso ihren Platz wie ausgewählte Buchvernissagen, Verlagsvorstellungen und Begegnungen mit fremdsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Reflexion, Austausch, Vertiefung sind dabei die Stichworte; das Bodman-Haus ist ein Ort der kleineren, intimeren Kulturveranstaltungen und ein Arbeitsort, keine Bühne, auf der die Literatur zu Event wird.